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Alle Planfeststellungsanträge bei Behörden eingereicht

Trassenverlauf bei Alzenau im Landkreis Aschaffenburg liegt der Regierung von Unterfranken vor.

Hände auf Netzkarte

Gestern, am 13. Juli 2026, hat terranets bw der Regierung von Unterfranken den finalen Antrag auf Planfeststellung für die wasserstofftaugliche Gastransportleitung SPO übergeben. Der Trassenverlauf des einen Kilometer langen Abschnitts "Bayern" verläuft nördlich von Alzenau im Landkreis Aschaffenburg. Damit wurden alle Planfeststellungsanträge für die insgesamt 117 Kilometer lange SPO bei den Genehmigungsbehörden eingereicht. Die SPO führt von Wirtheim im Main-Kinzig-Kreis über die Landkreise Offenbach, Aschaffenburg, Darmstadt-Dieburg und Bergstraße und endet bei Lampertheim.

Bereits im Juli 2025 ist das Genehmigungsverfahren für den Abschnitt "Hessen Mitte" von Klein-Auheim bei Hanau bis nach Herchenrode im Modautal gestartet, Ende November 2025 wurde der Planfeststellungsantrag für den Abschnitt "Hessen Nord" von Biebergemünd bei Gelnhausen bis Hanau eingereicht. Im Februar 2026 wurden die Unterlagen für den Abschnitt "Hessen Süd" von Herchenrode im Modautal bis Lampertheim bei Mannheim der Genehmigungsbehörde übergeben.
 

Umsichtige Planung für den 117 Kilometer langen Trassenverlauf

"Bei der Planung der SPO wurde nicht der kürzeste, sondern der für Mensch, Natur und Umwelt verträglichste Verlauf gesucht und gewählt", erklärt Sven Horn, Projektleiter der SPO bei terranets bw. Flora, Fauna sowie die Beschaffenheit des Bodens wurden entlang des Leitungsverlauf untersucht und die Ergebnisse bei der Planung berücksichtigt. Um den bestmöglichen Trassenverlauf zu ermitteln, war terranets bw im intensiven Austausch mit den betroffenen Bürger:innen und Kommunen und hat Hinweise für die Umsetzung der SPO gesammelt. Alle Anmerkungen wurden geprüft und, wo sinnvoll und möglich, in die Planung der SPO übernommen.

Genehmigung des Regierungspräsidiums Darmstadt

Die Regierung von Unterfranken ist jetzt für die Genehmigung des Leitungsabschnitts zuständig. Sie wägt alle durch die Planung berührten öffentlichen und privaten Belange ab. Im Rahmen des Planfeststellungsverfahren werden die Antragsunterlagen in den Kommunen entlang der Trasse ausgelegt und online von der Genehmigungsbehörde zur Verfügung gestellt. Mit dem Beschluss legt die Regierung von Unterfranken den grundstücksscharfen Trassenverlauf fest und erteilt die Bau- und Betriebsgenehmigung für diesen Leitungsabschnitt der SPO.

Mehr zum Genehmigungsverfahren lesen Sie im Interview mit Niklas Thein, dem stellvertretenden Projektleiter der SPO.

Über den Verlauf des Vorhabens informiert terranets bw weiterhin transparent.

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