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SÜDDEUTSCHE ERDGASLEITUNG

Um eine sichere Energieversorgung auch bei steigender Nachfrage zu gewährleisten, ist der Ausbau des Gastransportnetzes der terranets bw notwendig. Deswegen plant terranets bw den Bau der ca. 250 km langen „Süddeutschen Erdgasleitung - SEL“ von Lampertheim in Hessen über Heidelberg, Heilbronn, Ludwigsburg, Esslingen, Göppingen, Heidenheim bis nach Bissingen in Bayern. Der Bau der SEL wird in Abschnitten umgesetzt, abhängig von der konkreten Bedarfsentwicklung in den nächsten 10 Jahren.

Durch die Übernahme der Planung der SEL von der OGE (Open Grid Europe) hat terranets bw die Grundlage für einen effizienten und ressourcenschonenden Netzausbau geschaffen.


DATEN UND FAKTEN

ca. 250 km

Länge der Süddeutschen Erdgasleitung von Lampertheim (Hessen ) – Bissingen (Bayern)

1200 mm

Nennweite 
(Durchmesser der Leitung)

10 m

Schutzstreifen 
(besonders geschützter Bereich um die Leitung, in dem z.B. keine Bebauung errichtet werden darf)

34 m

Arbeitsstreifen 
(temporär genutzter Bereich während des Baus der Leitung)

Für den Bau und den Betrieb der SEL verarbeitet terranets bw personenbezogene Daten. Insbesondere für den Erwerb und die Verwaltung der Wege- und Leitungsrechte verarbeitet terranets bw Angaben der von dem Leitungsverlauf betroffenen Grundstückseigentümer und Grundstücksnutzer. Wie terranets bw Ihre personenbezogenen Daten verarbeitet, erfahren Sie unter www.terranets-bw.de/datenschutz


REALISIERUNG IN ABSCHNITTEN

Der Bau der SEL wird in Abschnitten umgesetzt, abhängig von der konkreten Bedarfsentwicklung in den nächsten 10 Jahren. Hier finden Sie den aktuellen Stand je Abschnitt.

Die Realisierung dieses Leitungsabschnittes soll in zwei Phasen umgesetzt werden. Bis 2023 soll durch den Bau einer Gasdruckregel- und Messanlage und eines rund 500 m langen Abschnittes nahe Lampertheim (Heide / Lampertheimer Straße) die Verbindung zwischen den Netzgebieten der terranets bw in Baden-Württemberg und Hessen geschaffen werden. Der verbleibende 8,5 km lange Leitungsabschnitt von Lampertheim nach Viernheim und der Bau einer zweiten Gasdruckregel- und Messanlage soll bis 2026 umgesetzt werden.

Die öffentlich-rechtliche Genehmigung liegt für diesen Leitungsabschnitt der Süddeutschen Erdgasleitung mit dem Planfeststellungsbeschluss des Regierungspräsidiums Darmstadt vor. Die grundstücksscharf festgelegte Trasse wird weiterverfolgt.

In Vorbereitung auf den Bau wird terranets bw ab Juli 2021 mit dem Erwerb der Wege- und Leitungsrechte beginnen. Dazu werden die Eigentümer und Bewirtschafter entlang des Trassenverlaufs persönlich kontaktiert. 

Eine detaillierte Karte mit dem Trassenverlauf (Stand: 06/2020) finden Sie hier:

Darstellung des Trassenverlaufs (Lampertheim, Viernheim) - PDF
Darstellung des Trassenverlaufs (Viernheim, Mannheim, Heddesheim, Ladenburg) - PDF

Ihre Ansprechpartnerinnen

Sylke Wiegers
Projektleiterin
Abschnitt Lampertheim (Hessen) - Viernheim
Am Wallgraben 135, 70565 Stuttgart

MAIL s.wiegers[at]terranets-bw.de 
TEL +49 (0) 711 7812-1232

Rebecca Penno
Leiterin Unternehmenskommunikation 
Am Wallgraben 135, 70565 Stuttgart

MAIL r.penno[a]terranets-bw.de 
TEL +49 (0) 711 7812-1266

Der rund 15 km lange Leitungsabschnitt von Mannheim-Straßenheim über Heddesheim, Ladenburg, Dossenheim und Edingen-Neckarhausen bis nach Heidelberg Grenzhof soll voraussichtlich bis 2027 realisiert werden. 

Der rund 47 km Leitungsabschnitt von Heidelberg Grenzhof über Leimen und Wiesloch bis nach Hüffenhardt soll voraussichtlich bis 2026 realisiert werden.

Für den Trassenverlauf von Mannheim bis nach Hüffenhardt im Regierungsbezirk Karlsruhe wird ein Planfeststellungsverfahren durchgeführt. 

Aktuell befindet sich terranets bw in einem frühen Stadium der Planung. Bei der Planung orientiert sich terranets bw am Ergebnis des Raumordnungsverfahrens. Im Raumordnungsverfahren bewertet das Regierungspräsidium die grundsätzliche Raumverträglichkeit des Projektes und empfiehlt einen Trassenkorridor. Dieser Trassenkorridor bildet die Basis für das Planfeststellungsverfahren, in welchem der Trassenverlauf grundstücksscharf beantragt wird. Bei der Planung strebt terranets bw Optimierungen auf Basis der Historie, der Kenntnis über weitere Bauvorhaben und den Ergebnissen aus der geplanten frühen Öffentlichkeitsbeteiligung vor dem Planfeststellungsverfahren an. 

Bei der Umsetzung ihrer Projekte sind terranets bw eine transparente Information und ein enger Austausch besonders wichtig. Deswegen plant terranets bw in Vorbereitung auf das Planfeststellungsverfahren im 2. Halbjahr 2021 eine umfassende frühe Öffentlichkeitsbeteiligung in den betroffenen Gemeinden im Regierungsbezirk Karlsruhe. 

Darstellung des Trassenkorridors (Stand: 05/2021) (Regierungsbezirk Karlsruhe) - PDF

Ihre Ansprechpartnerinnen

Maren Raubenheimer
Projektleiterin
Abschnitt Mannheim - Hüffenhardt
Am Wallgraben 135, 70565 Stuttgart

MAIL m.raubenheimer[a]terranets-bw.de 
TEL +49 (0) 711 7812-2031

Rebecca Penno
Projektkommunikation 
Abschnitt Mannheim - Hüffenhardt
Am Wallgraben 135, 70565 Stuttgart

MAIL r.penno[at]terranets-bw.de 
TEL +49 (0) 711 7812-1266

 

Der rund 14 km lange Leitungsabschnitt von Siegelsbach über Bad Rappenau bis nach Heilbronn soll voraussichtlich bis 2026 realisiert werden. 

Der rund 24 km lange Leitungsabschnitt von Heilbronn über Leingarten, Nordheim, Lauffen a.N., Brackenheim, Kirchheim a.N., Bönnigheim und Erligheim bis nach Löchgau soll bis 2024 fertiggestellt werden.

Im Sommer 2020 begann der Erwerb der Wege- und Leitungsrechte, der Abschluss der privat-rechtlichen Vereinbarungen mit Eigentümern und Bewirtschaftern. Ab Herbst 2020 finden umfangreiche Untersuchungen statt: Vermessungen, Baugrunduntersuchungen und Kartierungen geschützter Tiere und Pflanzen sowie voraussichtlich ab 2022 archäologische Grabungen. Der Bau beginnt 2023 und bis Ende 2024 sollen alle Rohre verlegt sein, so dass die Leitung im Winter 2024/ 2025 für den Gastransport genutzt werden kann.

Eine detailliertere Karte mit dem Trassenverlauf (Stand: 06/2020) finden Sie hier:

Der rund 45 km lange Leitungsabschnitt von Löchgau über Ludwigsburg und Waiblingen bis nach Esslingen a. N. soll voraussichtlich bis 2025 realisiert werden.

Für den Trassenverlauf liegt die öffentlich-rechtliche Genehmigung mit dem Planfeststellungsbeschluss des Regierungspräsidiums Stuttgart bereits vor. Die grundstücksscharf festgelegte Trasse wird weiterverfolgt.

Ihre Ansprechpartner:innen

Christoph Kröhnert
Projektleiter 
Abschnitt Siegelsbach – Esslingen a. N. 
Am Wallgraben 135, 70565 Stuttgart

MAIL c.kroehnert[at]terranets-bw.de 
TEL +49 (0) 711 7812-1326

Linda Grösch
Projektkommunikation 
Abschnitt Siegelsbach – Esslingen a. N.
Am Wallgraben 135, 70565 Stuttgart

MAIL l.groesch[at]terranets-bw.de 
TEL +49 (0) 711 7812-2061

 

Der rund 100 km lange Leitungsabschnitt von Esslingen a. N. über Göppingen, Geislingen a. d. Steige und Heidenheim a. d. Brenz bis nach Bissingen (Bayern) vervollständigt die Anbindung an das vorgelagerte Gastransportsystem und soll voraussichtlich bis 2032 realisiert werden.

Für den Trassenverlauf liegt die öffentlich-rechtliche Genehmigung mit dem Planfeststellungsbeschluss des Regierungspräsidiums Stuttgart bereits vor. Die grundstücksscharf festgelegte Trasse wird weiterverfolgt.

Ihre Ansprechpartner:innen

Hartmut Drosch
Gesamtverantwortlicher Netzausbau
Leiter Netzdienste
Am Wallgraben 135, 70565 Stuttgart

MAIL h.drosch[at]terranets-bw.de
TEL +49 (0) 711 7812 1328

Rebecca Penno
Leiterin Unternehmenskommunikation 
Am Wallgraben 135, 70565 Stuttgart

MAIL r.penno[a]terranets-bw.de 
TEL +49 (0) 711 7812-1266

 


Aktuelle Informationen

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Wie eine Gasleitung entsteht


Fragen & Antworten

Die Nachfrage im Netz der terranets bw steigt weiter. Für 2030 melden die an das Netz der terranets bw angeschlossenen Verteilnetzbetreiber und Industrieunternehmen einen Gastransportbedarf, der 30% über dem heutigen Bedarf liegt. Damit die Energiewende gelingt und eine sichere Energieversorgung trotz Kohleausstieg gewährleistet ist, braucht es eine zuverlässige Versorgung mit Gas. So können z.B. Gaskraftwerke beliefert werden, die für die Systemstabilität im Stromnetz notwendig sind.

Da die gemeldete Nachfrage die aktuelle, maximale Transportkapazität des Netzes der terranets bw überschreitet, ist die geplante Netzausbaumaßnahme notwendig, damit weiterhin eine sichere Versorgung gewährleistet werden kann.

Um Grundstücke für den Bau der Trasse zu nutzen, müssen Leitungsrechte in Form von Gestattungsverträge mit allen betroffenen Grundstückeigentümern und -bewirtschaftern vereinbart werden. Eine durch den Grundstückseigentümer zu bewilligende beschränkte persönliche Dienstbarkeit sichert diese Gestattung im Grundbuch ab. Der Grundstückseigentümer erhält hierfür eine einmalige Zahlung. Diese ist u.a. abhängig von der Größe der Fläche des Schutzstreifens der Leitung. Bei der Berechnung werden feste Entschädigungssätze zugrunde gelegt. terranets bw kommt zudem für mögliche Ertragsausfälle bei der Bewirtschaftung oder etwaige Schäden auf, die durch die Arbeiten im Zusammenhang mit der Leitungsverlegung entstehen.

Der Bauherr terranets bw gewährleistet die Sicherheit. Durch den Einsatz unabhängiger Sachverständiger (im Regelfall der TÜV) wird die die Integrität und Sicherheit der Baumaßnahme geprüft. Die Beauftragung der Baufachkräfte erfolgt nach einer strengen Präqualifizierung. Sicherheits- und Gefahrenkoordinatoren gewährleisten die Einhaltung regelkonformer Arbeitsbedingungen auf der Baustelle um Unfälle zu vermeiden.

Der Betrieb und die Instandhaltung erfolgt durch Fachpersonal der terranets bw. Das 2.000 km lange Fernleitungsnetz und die dazugehörigen Anlagen der terranets bw werden durch die rund um die Uhr besetzte Steuerungszentrale überwacht und gesteuert. Durch den Einsatz fernsteuerbarer Armaturen können einzelne Abschnitte sofort außer Betrieb genommen werden. Neben der regelmäßigen Wartung und unverzüglichen Umsetzung notwendiger Instandhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahmen entsprechend der technischen Vorschriften werden die Leitungen durch Befliegen, Befahren, Begehen sowie Inspektionen regelmäßig kontrolliert.
 

Der Arbeitsstreifen, der während der Bauarbeiten temporär in Anspruch genommen wird, beträgt 34 Meter. Die Rohre haben einen Durchmesser von 1,2 Metern und werden mit mindestens 1 Meter Erde überdeckt, d.h. der Graben ist ca. 2,2 Meter tief. Im Anschluss an die Verlegung der Rohre wird die in Anspruch genommene Fläche wiederhergestellt, so dass die landwirtschaftliche Nutzung wieder uneingeschränkt möglich ist.

Durch den Bau nimmt terranets bw  durch den Arbeitsstreifen temporär landwirtschaftliche Flächen in Anspruch. Die Bereiche außerhalb des Arbeitsstreifens können während der Bauphase weiterhin genutzt werden. Nach Möglichkeit minimiert terranets bw Ernteausfallzeiten entschädigt Landwirte bei Bedarf nach festen Sätzen. Im Anschluss an den Leitungsbau findet eine Rekultivierung der Bodenflächen statt. So liegen keine bedeutenden Einschränkungen für die landwirtschaftliche Nutzung vor.


Materialien zum Download

Bei der Planung orientiert sich terranets bw am Ergebnis des Raumordnungsverfahrens. terranets bw folgt dem Verlauf der Variante, die durch das Regierungspräsidium Karlsruhe empfohlen wurde. Diese Variante ist in der Raumodnerischen Beurteilung als sogenannte Vorzugsvariante hinterlegt. 
Bei der Planung betrachtet terranets bw einen Trassenkorridor entlang der Vorzugsvariante. Dieser Trassenkorridor bildet die Basis für das Planfeststellungsverfahren, in welchem der Trassenverlauf grundstücksscharf beantragt wird. In der Raumordnerischen Beurteilung ausgewiesene raumordnerisch unverträgliche Trassenabschnitte werden im Zuge der weiteren Planung ebenso betrachtet wie Optimierungen auf Basis der Historie, der Kenntnis über weitere Bauvorhaben und den Ergebnissen aus der geplanten frühen Öffentlichkeitsbeteiligung vor dem Planfeststellungsverfahren.

Ergebnis der Raumordnerischen Beurteilung des Regierungspräsidiums Karlsruhe (Stand: 02/2004) – PDF

Bescheinigung über Gültigkeit der raumverträglichsten Trassenvariante mit der Raumordnerischen Beurteilung durch das Regierungspräsidium Karlsruhe (Stand: 10/2019) - PDF

Darstellung des Trassenkorridors (Stand: 05/2021) (Regierungsbezirk Karlsruhe) - PDF