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Information Störfallverordnung des Erdgasspeichers Sandhausen und Sicherheitsdatenblatt Erdgas 

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Information zur aktuellen Lage der Gasversorgung in Deutschland

Als Betreiberin kritischer Infrastruktur der Gasversorgung möchten wir mit Ihnen Informationen zur aktuellen Situation teilen.

Aktuelle Lageberichte

Die Bundesnetzagentur veröffentlicht täglich einen aktuellen Lagebericht, der Informationen zu den Gasflüssen aus Russland und den Füllständen der deutschen Speicher enthält. Als Fernleitungsnetzbetreiber ist terranets bw in das nationale Krisenteam Gas eingebunden. Für den Lagebericht stellt terranets bw Meldungen zur Verbrauchsstruktur aus ihrem Versorgungsgebiet zur Verfügung. 

Lagebericht der Bundesnetzagentur

Der Lagebericht des BDEW "Deutsche Energiewirtschaft: Verantwortung für Versorgungssicherheit" bietet einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen im Bereich Energieversorgung.

Lagebericht des BDEW

Mehr erfahren zur aktuellen Lage

Der Marktgebietsmonitor der Trading Hub Europe stellt alle Gastransportdaten in und aus dem Marktgebiet dar.

THE Marktgebietsmonitor

Eine Übersicht über alle europäischen Gasflüsse gibt das ENTSOG GASFLOW DASHBOARD.

ENTSOG GASFLOW DASHBOARD

Die Füllstände aller europäischen Gasspeicher sind veröffentlicht auf der Transparenzplattform der GIE.

GIE AGSI (Aggregated Gas Storage Inventory)

BNetzA veröffentlicht Prognosen zur Versorgungssituation

Modellierung für den Zeitraum Juli 2022 bis Juli 2023

Am 03. August hat die BNetzA mit ihrer Modellierung von Gas-Szenarien ihre Prognosen zur Versorgungssituation in Deutschland für den Zeitraum Juli 2022 bis Juni 2023 veröffentlicht.

Modelliert wurden drei Varianten zu russischen Importen über die Nord Stream 1: ein vollständiger Ausfall der Lieferungen, Beibehalten der Lieferungen von 20% der Maximalmenge sowie eine Erhöhung der Gaslieferungen auf 40%. Bei jeder Variante wurden neben einem Basisszenario auch mindestens 6 weitere Szenarien modelliert, in denen Import, Verbrauch und Export variiert wurden.

 

Im Ergebnis, so die BNetzA, werden in keinem Szenario sämtliche Speicherfüllstände erreicht. Ohne entsprechende Maßnahmen kann es ab November oder Dezember zu einer Gasmangellage für den Rest des Winters kommen, d.h. dann übersteigt die Nachfrage nach Gas das Angebot.

Eine Gasmangellage kann nur verhindert werden durch deutliche Gaseinsparungen von 20% im Inland und eine Reduzierung der Exporte. Sollten die Gaslieferungen über die Nord Stream1 vollständig ausfallen, sind zwingend zusätzliche Importe notwendig.

Die Szenarien Gasversorgung sind veröffentlicht unter
Szenarien Gasversorgung (PDF)
FAQs Szenarien Gasversorgung (PDF)

Information vom 23.06.2022

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat am 23. Juni 2022 die Alarmstufe des Notfallplans Gas in Deutschland ausgerufen. 

Die Ausrufung der Alarmstufe im Notfallplan Gas ist die zweite von drei Eskalationsstufen. Es liegt in der Verantwortung des BMWK, die Krisenstufen auszurufen. Behördliche Eingriffe in die Lastflüsse erfolgen erst in der dritten Stufe (Notfallstufe) durch den Bundeslastverteiler (Bundesnetzagentur). 

Pressemitteilung des BMWK (23.06.2022)

Die Alarmstufe tritt ein, wenn eine Störung der Gasversorgung oder eine außergewöhnlich hohe Nachfrage nach Gas vorliegt, die zu einer erheblichen Verschlechterung der Versorgungslage führt.

Als Grund für die Ausrufung nennt Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck die seit dem 14. Juni 2022 bestehende Kürzung der Gaslieferungen aus Russland und das weiterhin hohe Preisniveau am Gasmarkt. Sollten die russischen Gaslieferungen über die Nord Stream 1 weiterhin auf einem Niveau von 40 Prozent verharren, ist ein Speicherstand von 90 Prozent bis Dezember 2022 laut Aussage Habecks kaum mehr ohne zusätzliche Maßnahmen erreichbar.   

Die Fernleitungsnetzbetreiber (FNB) nehmen ihren Versorgungsauftrag wahr und ergreifen Maßnahmen, um die Transportverfügbarkeit und die Netzstabilität auch im aktuellen Marktumfeld sicherzustellen. Dazu setzen sie in enger Abstimmung mit dem Marktgebietsverantwortlichen Trading Hub Europe (THE) marktbasierte Instrumente gem. § 16. (1) EnWG ein. Derzeit sind alle Netze ausgeglichen und es bestehen keine Transportprobleme. 

terranets bw steht weiterhin in engem Austausch mit Behörden, Fernleitungsnetzbetreibern, Verbänden und Kunden, insbesondere Verteilnetzbetreibern, im Versorgungsgebiet.

Über die aktuelle Versorgungslage informiert der Lagebericht der Bundesnetzagentur unter:

Bundesnetzagentur - Aktuelle Lage Gasversorgung

Information vom 30.03.2022

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat am 30. März 2022 die Frühwarnstufe des Notfallplans Gas in Deutschland ausgerufen.

Pressemitteilung und FAQs des BMWK (30.03.2022) 

terranets bw begrüßt das Ausrufen der Frühwarnstufe als eine vorsorgliche Maßnahme. Die Ausrufung der Frühwarnstufe unterstützt, dass Notfallprozesse frühzeitig etabliert und im Vorfeld getestet werden, um im Krisenfall schnell, koordiniert und zielgerichtet zu reagieren.  

Mit dem Ausrufen der Frühwarnstufe hat terranets bw den engen Austausch mit Behörden, Fernleitungsnetzbetreibern, Verbänden und Verteilnetzbetreibern im Versorgungsgebiet weiter intensiviert.

Der standardisierte Kommunikationsprozess mit den direkt mit ihr verbundenen Netzbetreibern, Behörden, direkt angeschlossenen Letztverbrauchern, Speicherbetreibern und den entsprechenden Transportkunden startete.

Parallel dazu fragt terranets bw vorsorglich die Kunden- und Verbrauchsstruktur in den direkt mit ihr verbundenen Netzen ab. Daneben ist terranets bw im Austausch mit den Letztverbrauchern. Abgefragt wird beispielsweise, ob sie auf einen alternativen Energieträger umschalten können und wie viel Vorlaufzeit dafür benötigt wird.

Notfallplan Gas der Bundesrepublik 

Der Notfallplan Gas regelt den Umgang bei einer drohenden oder eintretenden Gasversorgungskrise unter Berücksichtigung verschiedener Gesetze (u.a. Erdgas SoS-VO, EnWG). 

Im Notfallplan Gas werden für jede Krisenstufe Aufgaben, Rollen sowie die Krisenkoordination und -kommunikation von Erdgasversorgungsunternehmen, gewerblichen Gaskunden und Behörden beschrieben.  

Notfallplan Gas

Leitfaden Krisenvorsorge Gas

Der Leitfaden Krisenvorsorge Gas beschreibt detailliert ein Vorgehen bei Engpasssituationen und standardisierte Kommunikationsprozesse zwischen Fernleitungsnetzbetreibern und Verteilnetzbetreibern, Letztverbrauchern, Speicherbetreibern, Transportkunden. 
Als Prozesse enthalten sind u.a. 

  • Information über mögliche Engpasssituation 
  • Meldung zu Abschaltpotential (Verteilernetzbetreiber) 
  • Meldung zu Einspeisepotential (Speicherbetreiber)

Leitfaden Krisenvorsorge Gas
(Stand: 12.08.2022)

Anwendungshilfe des BDEW für Netzbetreiber

Grundsätzlich sind die Gasnetzbetreiber im Rahmen ihrer Systemverantwortung nach dem Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) verpflichtet, den Betrieb sicherer und zuverlässiger Netze zu gewährleisten. Den Fernleitungs- und Verteilernetzbetreibern kommt für die Sicherstellung der Gasversorgung auf der Basis der §§ 15, 16 und 16a EnWG dabei eine zentrale Rolle zu. Für den Fall einer akuten Engpasssituation und dem Ausrufen der Notfallstufe gemäß dem Notfallplan Gas sind hoheitliche Notstandsrechte für den Bundeslastverteiler vorgesehen.

Für die Umsetzung des § 16 Abs. 2 EnWG gibt der Gesetzgeber den Netzbetreibern für ihre Entscheidung, welche Maßnahmen in welchem Umfang wem gegenüber zu ergreifen sind, um die Gefahr- bzw. Störungssituation schnellstmöglich und effizient zu beseitigen keine detaillierten Kriterien vor.

Die Netzbetreiber haben einen Beurteilungsspielraum bei ihrem Vorgehen innerhalb der Kundengruppen der nicht geschützten und der geschützten Kunden. 

Der BDEW hat hierfür eine Anwendungshilfe für Netzbetreiber für die Umsetzung des § 16 Abs. 2 EnWG im Spannungsfeld zum Eintritt des EnSiG-Falls erstellt. Die Anwendungshilfe ist im Mitgliederbereich des BDEW veröffentlicht.

Zur Anwendungshilfe im Plus-Bereich (BDEW)

ENTSO-G "Summer Outlook 2022": Untersuchung zur Befüllung der Gasspeicher in der EU über die Sommermonate

Die europäischen Fernleitungsnetzbetreiber haben in ihrem gemeinsamen Verband ENTSO-G untersucht, wie eine bestmögliche Befüllung der Gasspeicher in der EU über die Sommermonate bei einem teilweisen oder vollständigen Ausfall von Gaslieferungen aus Russland erfolgen könnte.

Die wichtigsten Erkenntnisse sind:

  • Die Untersuchung bestätigte, dass die EU-Mitgliedsstaaten bei einem vollständigen Ausfall von Gaslieferungen aus Russland in den Sommermonaten zwar versorgt werden könnten. Die Befüllung der Speicher in der EU würde hingegen nur unzureichend erfolgen, so diese für die darauffolgenden Wintermonate nur bedingt unterstützen könnten.
  • Bei einer Erhöhung der LNG-Importe auf die maximale Einspeiseleistung sowie der Steigerung der inländischen Produktion in allen EU-Mitgliedsstaaten und der Förderung in Norwegen könnte - bei einem vollständigen Ausfall - ein Füllstand der Gasspeicher von durchschnittlich 45 Prozent bis zum 01. Oktober 2022 erreicht werden. Die Speicher in Deutschland könnten zu 35 Prozent gefüllt werden.
  • Um die Füllstände der EU-Speicher zu erhöhen, werden Gaslieferungen aus Russland benötigt. So könnten die EU-Speicher zum 01.10.2022 zu rund 90% gefüllt werden, wenn etwa 20% des in den Sommermonaten üblichen EU-Verbrauchs über Gaslieferungen aus Russland gedeckt werden könnte
  • D.h. für eine uneingeschränkte Versorgung in den EU-Mitgliedstaaten bleibt mittelfristig eine Abhängigkeit von Gaslieferungen aus Russland bestehen.

Mehr erfahren Sie im ENTSO-G "Summer Outlook" (28.04.2022).

Winterrückblick der deutschen Fernleitungsnetzbetreiber

Auch in diesem Jahr präsentieren die deutschen Fernleitungsnetzbetreiber (FNB) einen Rückblick auf die nationale Versorgungssituation im Winter 2021/2022. Und der vergangene Winter war in mehrfacher Hinsicht außergewöhnlich. Die Speicherfüllstände, die ein wichtiger Indikator für die sichere Versorgung sind, lagen zu Beginn des Winters deutlich unter Vorjahresniveau. Gleichzeitig waren die Handelspreise für Erdgas so hoch, dass viele Gashändler aus den Speichern ausspeicherten, statt diese für den Winter zu befüllen. 

Durch die engmaschige Beobachtung der Speicherfüllstände konnten die Fernleitungsnetzbetreiber im Dezember vorsorglich bewährte Sicherungsinstrumente einsetzen, um die Versorgungssicherheit, insbesondere in Süddeutschland, für eine Kälteperiode zum Ende des Winters abzusichern. Gemeinsam mit der Marktgebietsverantwortlichen, der Trading Hub Europe (THE) wurden Long Term Options (LTO) kontrahiert, die schnell Wirkung zeigten. Die Speicherfüllstände entwickelten sich bis Ende März 2022 auf ein jahreszeiten-typisches, wenn auch unterdurchschnittliches Niveau. 

Mit dem Angriff der Ukraine durch Russland ist die Versorgungssicherheit mit Erdgas dramatisch in das Bewusstsein gerückt. Die Fernleitungsnetzbetreiber nehmen ihre Verantwortung  stellen sich dieser herausfordernden Lage und bereiten sich auf europäischer und deutscher Ebene auf den Ausfall von russischen Gaslieferungen als ein mögliches Szenario vor.  

Mehr zur Versorgungssituation erfahren Sie im Winterrückblick 2021/2022 der deutschen Fernleitungsnetzbetreiber, der auf der Website des FNB Gas e.V. und der terranets bw veröffentlicht ist.

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Rebecca Penno

Rebecca Penno

Leiterin Unternehmenskommunikation

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