Nachdem terranets bw Ende November 2025 den Planfeststellungsantrag für den zweiten Abschnitt der SPO beim Regierungspräsidium Darmstadt eingereicht hat, hat die Behörde nun das Genehmigungsverfahren mit öffentlicher Beteiligung für den rund 35 Kilometer langen Abschnitt "Hessen Nord" eröffnet. Dieser führt von Biebergemünd bei Gelnhausen über Linsengericht, Hasselroth, Freigericht, Rodenbach und Alzenau bis nach Hanau.
Im Rahmen des Verfahrens stehen die Unterlagen, die den grundstücksscharfen Verlauf der Leitung enthalten, seit dem 12. Januar 2026 online auf der Website des Regierungspräsidiums Darmstadt zur Einsicht bereit. Zusätzlich können sie einen Monat lang in den Rathäusern der Städte und Gemeinden entlang des Trassenverlaufs eingesehen werden.
Alle Personen, deren Interessen oder Eigentum durch das Vorhaben berührt werden, haben die Möglichkeit, schriftlich oder persönlich zur Niederschrift beim Regierungspräsidium Stellung zu nehmen oder Einwendungen zu erheben. Für Privatpersonen endet die Frist zur Abgabe von Stellungnahmen am 12. März 2026. Parallel läuft die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange.
Alle Stellungnahmen und Einwendungen werden der Vorhabensträgerin zunächst zur Prüfung übergeben und anschließend in einem Erörterungstermin besprochen, welchen das Regierungspräsidium Darmstadt noch festlegt. Ziel der Erörterung ist es, eine Vereinbarung zwischen den Beteiligten und terranets bw unter Beachtung der Rechtslage zu finden. Anschließend prüft die Genehmigungsbehörde die eingegangenen Stellungnahmen, wägt die unterschiedlichen Interessen sorgfältig ab und erteilt dann mit dem Planfeststellungsbeschluss die Bau- und Betriebsgenehmigung für den Abschnitt "Hessen Nord" der SPO.
Mehr zum Planfeststellungsverfahren erfahren Sie im Interview mit Niklas Thein, stellvertretender Projektleiter der SPO.















